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SkateCrew Rennberichte

Kaunertal, Oesterreich Downill World Championchips 2003
Der weg zum Kaunertal fing schon lustig an. Nachdem die Schweizermeisterschaft in Altbüron fertig war, mussten Aki, Jojo und ich herausfinden, wie wir ins Kaunertal hinkommen. Wir entschlossen uns, dass wir alle einen anderen Weg nehmen sollen. Aki hatte schon von Anfang an eine Fahrt mit den Deutschen im extrem grossen Merz Bus organisiert, Jojo und ich hingegen nicht. Es hätte eine Siegerehrung geben, die sollte aber dann im Kaunertal stattfinden. Ich kriegte nie etwas von einer Siegerehrung mit. Nach dem packen wurde mir erklärt das es einen Car geben würde, der direkt von Altbüron zum Kaunertal fahre. Jetzt musste ich nur einen Platz für mich reservieren und schon hatte ich mein Billlet zum Kaunertal.

Im Car lernte ich fast alle Südafrikaner kennen, die an den Rennen teilnahmen. Ich hatte viel Spass mit ihnen und es war noch cool, denn es gab zwei Brüder aus Südafrika die etwa gleich alt waren wie ich. Im Car schauten wir uns ein paar Downillfilme an und schon waren wir am Ziel, Als wir ankamen und ich ausstieg, merkte ich den Höhenunterschied und hatte recht kalt. Aki und Jojo waren noch nicht angekommen, eigentlich wusste ich gar nicht wie Jojo hierher kommen wird.

Endlich kamen sie an und wir meldeten uns im Raceoffice. Wir bekamen Bändel und eine Karte mit der wir essen beziehen konnten. Dann stellten wir unser Zelt auf. Am Morgen gab es Morgenessen, das hiess Brot, Käse, vielleicht hatte es noch Fleisch und heisser Tee und Kaffe, das war's dann fast. Der erste Bus kam an und war bereit bereit, uns hinauf zu Start zu fahren. Weill es das erste Tag war, fingen wir ganz unten an und gingen nach jedem Transport höher hinauf.

Am zweiten Tag, als ich dort oben stand, war es ein spezielles Gefühl, fast unbeschreiblich. Ich hatte Angst aber komischerweise gleichzeitig nicht, ich wollte einfach, schnell und sicher hier runter fahren, das übten wir alle die ganze Woche. Jeden Abend gab es ein Ridersmeeting. Nach dem Abendessen trieben wir mit den Südafrikaner Schund und machten ein grosses Feuer. Diese Woche Camp (Training) war das Beste, man kann nicht leichter und schneller lernen.

Man hatte pro Tag sicher 11 Runs und viele erfahrene Fahrer konnten einem viele Tips und Tricks beibringen. Nach dieser Woche hatte ich viele neue Dinge gelernt im Downhilleskateboarden und auch im Allgemeinen. Als das Rennen am Wochenende anfing wollte ich mich qualifizieren, das war das Wichtigste und das taten wir alle drei. Mein erster Lauf war sehr hart, ich musste gegen Steve aus Australien fahren, den ich schon vom Grüningen Slalom und von Altbüron kannte. Ich war sehr nervös und versuchte mich einfach zu konzentrieren. Ich hatte einen guten Start und als ich die zweite kurve fahren wollte, konnte ich sie nicht sauber fahren und rutschte zu viel nach aussen und verlor die benötigte Geschwindigkeit. Ich war in diesem Moment noch zweiter und Steve fuhr an mir vorbei. Nach der dritten Kurve waren wir alle sehr nahe beieinander. Als ich näher zum Karussell (Schikanenkurve) kam, bremste ich mehr als Glen der hinter mir war und er überholte mich. Ich war Dritter und es lastete so viel Druck aus uns, denn nur die Ersten zwei Fahrer kamen in die nächste Runde. Ich verlor die Kontrolle über mein Brett und legte mich einfach hin und rutschte in die Strohballen.

Ich stand sofort wieder auf und musste sofort wieder antreten, den vor mir sah ich wie Steve auch umfiel. Ich dachte das sei meine Chance und überholte ihn so schnell ich nur konnte. Ich war zweiter und näher beim ziel. Ich musste nur noch durch den Hell’s Gate(links- rechts Kurve) fahren. Ich ging nach dem Karussell in die Hocke und knapp vor dem Hell’s Gate ist Steve in mein Windschatten gekommen und überholte mich vor dem Ziel. Ich kam als Dritter unten im Ziel an, aber ich war zufrieden, denn ich musste kämpfen und das hilft mir weiter. Am Freitag und am Samstag gab es eine Mega Party mit Live Bands und Alkohol im Ueberfluss. Die Woche war extrem geil und ich freue mich schon sehr auf nächstes Jahr.

The End / The Dude ( David York)


Boardercross Les Diablerets 31 Mai 2003
Les Diablerets ist wunderschön ! Eingekesselt in die umliegenden Berge war der Kurs nicht sehr anspruchsvoll, jedoch recht schnell, und die 2te Steilwandkurve war Ursache für unzählige Stürze, denen Ernesto und ich in unmittelbarer Nähe beiwohnten. Aki und Dave waren schnell unterwegs, jedoch reichte es bei beiden nicht ganz bis an die Spitze. Dave küsste die Strohballen, und den Film, den ich den Ganzen Tag durchgeknipst hatte war falsch im Apparat sch.....e!


Schöner Kurs leider einige Probleme mit der Organisation.

The End / Alessandro Mattle


Parralellslalom Grünigen 21-22 Juni 2003
Der Samstag war nach dem Einschreiben von Hängematten Chill geprägt und nebenan lief der tight Slalom der ziemlich anspruchsvoll gesteckt war. Der giant Slalom am Sonntag war sehr gut, Dave gewann souverän gegen die angereisten Franzosen, den verwöhnten Amerikaner, und andere Junioren, CONGRATULATIONS DUDE!! Philippe war wegen Krankheit zu Hause geblieben.


Wir hatten viel Spaß an diesem Rennen, es hatte lustige Leute, und praktisch alle Teilnehmer waren mit den gleichen Wheels am Start. Nice Final run Kangoroo!!

The End / Alessandro Mattle


Burning Wheels Tour 2003 / Bern / Boardercross
Die Saison der Burning Wheels Tours 2003 wurde in Bern gestartet. Direkt neben dem Bärengraben und der wilden Aare war Rennzirkus angesagt. Der Kurs war anspruchsvoll, kurvig und unberechenbarer Belag. Demzufolge machte im Training der eine oder andere ungewollt Bekanntschaft mit dem Asphalt. Dave stürzte vom Kamelbuckel direkt in die Landung und musste vorzeitig sein Renntrikot abgeben. Das Rennen bot einige Attraktionen. Es wurde überholt, gesprungen, ja sogar wurde da und dort gezüpfelt und gehalten. Was wäre schon ein Boardercross ohne gewisse Härte.

The End / Alessandro Mattle